Startseite | Schnecke Home
Hören...

Der Mensch hört immer, auch im Schlaf. Das Auge kann sich verschließen, das Ohr ruht nie. Es arbeitet durchgehend.

Menschliche Ohren reagieren auf jedes Signal.
Ohren sammeln Informationen, ermöglichen das Verstehen, Erlernen und Austauschen von Sprache.

Über das Hören gelingt dem Menschen das Erschließen und Beurteilen gefühlsmäßiger Sprachinhalte. Warnsignale und Untertöne werden erschlossen.

Die Orientierung im Raum ist vom Hören abhängig.

Das Hören ist eine wichtige Voraussetzung für sprachliche Kommunikation.
Die Sprachentwicklung wird maßgeblich von gutem Hören beeinflusst.
Gehörte Sprache regt Sprache an.

Auch das Gelingen des Lese-Rechtschreibprozesses steht in engem Zusammenhang damit.

Gutes Hören steigert altersunabhängig die Lebensqualität und den Kontakt zu Menschen.

In der heutigen Zeit ist das Gehör einer durchgehenden Beschallung ausgesetzt.
Trotzdem wird gutes Hören als Selbstverständlichkeit angesehen.

In der Schule wird das auditive Sinnessystem stark angesprochen und gefordert.
Häufiges, langzeitiges und genaues Zuhören ist im Schulalltag notwendig.
Kinder und Jugendliche, die Gehörtes erschwert verarbeiten, ermüden nach wenigen Schulstunden. Aufmerksamkeit und Konzentration werden beim Hören nicht durch kognitive Inhalte gefordert, auch die emotionale Bewertung von Informationen wird mit Hilfe der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung gesteuert.

Wenn das Erschließen der emotionalen Anteile von Sprache schwer gelingt, schaltet der Mensch schneller ab und reagiert oft unangebracht.

Hörschäden und Hyperakusis (hohe Sensibilität im auditiven Sinnessystem) können sich problematisch auf die schulische und berufliche Entwicklung des Kindes auswirken.

Sprache, Kommunikation, Lese-Rechtschreibfähigkeit, schulisches Lernen und Verhaltensauffälligkeiten sind davon betroffen.