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Lärmprävention in Schulen...  


Lärmschäden sind irreparabel und damit unwiderruflich!

Lärmbelastungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen
Die Minimierung von Lärmbelastungen des täglichen Lebens ist daher dringend notwendig.Aufklärung und Prävention von Lärmbelastungen und deren Schäden gehören zu den vordringlichen Zielen der gesundheitsbewussten Pädagogik.Bereits junge Kinder müssen ausreichend und optimal informiert sein, welche Schäden Lärm erzeugen kann und wie selbst Lärmschäden vorgebeugt werden kann.Lärm kann das Wohlbefinden und die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Lärm scheint sich negativ auf die Entwicklung der Sprachkompetenz auszuwirken und die Ausbildung von Teilleistungsstörungen zu begünstigen. In wissenschaftlichen Studien konnten Zusammenhänge zwischen Lärm, Aufmerksamkeit und Motivation aufgezeigt werden.

Konzentration, Aufmerksamkeit und Zuhören sind unverzichtbare Grundlagen für die Bewältigung des Schulalltags. Eine langfristige und nachhaltige Lärmreduktion kann nur erreicht werden, wenn Information erfolgen und damit Einsicht erreicht werden kann.Gesundheit muss ein Ziel und grundlegender Bestandteil der Schulbildung werden.

Gesundheitsthemen und somit auch Erkrankungen die irreparabel sind, wie z. B. Lärmschwerhörigkeit, gehören langfristig in die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung.Hörprobleme sind keine Seltenheit. Die Zahl der in Schule beschäftigten Erwachsenen mit Diagnose Hörsturz und/oder Tinnitus steigt.
Ständige Lärmeinwirkung in Schul- und Aufenthaltsräumen, Radio-, TV-Einwirkung, Fluglärm, ein hoher Lärmpegel in Discos, Straßen- oder Schienenverkehrslärm verursacht in einer hektischen Gesellschaft immer mehr Erkrankungen in Bereichen, die mit auditiver Verarbeitung in Verbindung stehen.